Der Kampf um soziale Mindeststandards
| 3. Dezember 2010 | ||
| 20:00 | bis | 22:00 |
Vortrag und Diskussion
mit Ingeborg Wick
im Allerweltshaus, Körnerstr. 77-79, Köln – Ehrenfeld, Eintritt 3,- €
In den letzten 20 bis 30 Jahren gab es einen kräftigen Schub bei der Ausweitung der Handelsbeziehungen und der Reorganisation der Warenproduktion – dieser Prozess wird oft als Globalisierung bezeichnet. Produktionsabläufe wurden bspw. zerstückelt und auf verschiedene Räume verteilt, um die jeweils besten, kostengünstigsten Bedingungen für das Kapital in jedem Arbeitsschritt zu realisieren. Dies führte dazu, dass verschiedene Produktionsstandorte direkt miteinander konkurrieren und ein enormer Druck auf Löhne und Arbeitsbedingungen entstanden ist. In dessen Folge wurden soziale Standards in vielen Branchen weltweit abgesenkt, Kinderarbeit und extreme Ausbeutungsverhältnisse haben stark zugenommen, quasi rechtsfreie Räume wie „Freie Produktionszonen“ sind entstanden.