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Auf dieser Seite stellt sich das Projekt "Stand up for your rights - Menschenrechte erkennen und handeln" vor, informiert über aktuelle Veranstaltungen und bietet eine Dokumentation der bisherigen Aktivitäten.

   

Klima und Kapitalismus

07. - 17. August: Klimacamp im Rheinland
14. - 16. August: "ENDE GELÄNDE" Aktionstage

Der Klimawandel ist einer von vielen Krisenmomenten dieses Wirtschaftssystems und war schon immer ein soziales *und*ökologisches Problem. Um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern, müssen mindestens  80% der bekannten fossilen Energiereserven im Boden bleiben – was zu  massiven Verlusten bei Energiekonzernen führen würde, die bereits in  deren Abbau investiert haben. Doch daran führt kein Weg vorbei, denn die  überfüllten Flüchtlingsboote, die heute in den Weltmeeren herumtreiben,  sind nur eine leise Vorahnung davon, wie durch Klimawandel und Ressourcenhunger Menschen ihre Lebensgrundlage entzogen wird. Der  Klimawandel verschärft jene sozialen Konfliktherde, auf die wir unsere  emanzipatorischen Kämpfe beziehen. Er unterstreicht damit die  Notwendigkeit einer grundlegenden Veränderung der gesellschaftlichen Ordnung, für die wir seit langem streiten.

zum Flyer

Veranstaltet von:
Interventionistische Linke Köln [iL*]

In Kooperation und mit Unterstützung von:
- Allerweltshaus Köln
- Antifa AK Köln [...umsGanze]
- ausgeco2hlt
- Autonomes Zentrum Köln
- Naturfreunde Bezirksgruppe Kalk
- Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW
- solidarische Vielfalt

   

Apartheitsstaat Myanmar?

Vortrag und Diskussionsveranstaltung mit Dominik Müller
Mittwoch, 16. September, 20 Uhr
Im Allerweltshaus, Körnerstr. 77-79, Köln-Ehrenfeld
Eintritt frei / Spenden willkommen

Das Land ist zum weltweiten Vorzeigeprojekt geworden. Die Gleichung lautet: Wahlen plus Marktöffnung gleich Demokratie und Menschenrechte. Die Kehrseite der Medaille: Die soziale Schere geht immer wei-ter auseinander. Preise für Land und Lebensmittel sind drastisch gestiegen. Für Staudämme, Bergbau und Sonderwirtschaftszonen müssen tausende von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern ihr Land aufgeben. Immer größere Teile der Bevölkerung verarmen und sind verunsichert.
Dass mit Wahlen noch keine demokratischen Verhältnisse eingekehrt sind, bekommen vor allem die muslimischen Minderheiten zu spüren, ganz besonders die 1,3 Millionen Angehörigen der Rohingya. Ma-batha, ein Zusammenschluss buddhistischer Mönche „zum Schutz der Nation und der Religion" warnt vor einer „schleichenden Islamisierung" Myanmars und fordert die Bevölkerung auf, keine Geschäfte mit Muslimen zu machen und sie gesellschaftlich zu isolieren. Seit 2012 üben buddhistische Fundamentalis-ten auch brachiale Gewalt gegen die muslimische Minderheit aus, verbrennen Dörfer, zerstören Mo-scheen und töten. Allein im nördlichen Rakhine-Staat leben seitdem mehr als 140.000 Menschen, mehr-heitlich Rohingya, unter menschenunwürdigen Bedingungen in Flüchtlingscamps.
Auf Hilfe von der Regierung dürfen die Rohingya nicht hoffen. Im Gegenteil: Sie erlässt diskriminierende Gesetze, die den Rohingya das Wahlrecht absprechen und sie in ihrer Mobilität und Berufswahl ein-schränken. Die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi schweigt. Sie will mit der wichtigsten Op-positionspartei Ende 2015 zu den Wahlen antreten.
Auch der Westen hält sich zurück und beschränkt sich auf lauwarme Ermahnungen, denn die Regierung in Myanmar soll nicht verschreckt werden: Der Einfluss Chinas soll zurückgedrängt werden und das Land verfügt außerdem über reiche Kupfer- und Erdgasvorkommen, die über Handelsabkommen zugänglich gemacht werden sollen.

Dominik Müller ist Journalist (WDR, DLF, SWR) und Buchautor. Im Januar war er in Myanmar, hat mehrere Flüchtlingscamps besucht und mit Rohingya, Verfechter*innen des buddhistischen Fundamen-talismus, Politiker*innen, UN- und NGO-Mitarbeiter*innen, Wissenschaftler*innen und kritischen Intellek-tuellen gesprochen.

In Kooperation mit der Stiftung Asienhaus, dem Rosa-Luxemburg-Gesprächskreis Sülz-Klettenberg und der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW.

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.

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