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Auf dieser Seite stellt sich das Projekt "Stand up for your rights - Menschenrechte erkennen und handeln" vor, informiert über aktuelle Veranstaltungen und bietet eine Dokumentation der bisherigen Aktivitäten.

   

Tag der Menschenrechte, 10.12.2016

bildvorschlagflyer

 

Das Allerweltshaus leuchtet mit Afrika

Die Vereinten Nationen haben für den Zeitraum von 2015 bis 2024 die Dekade für Menschen afrikanischer Abstammung ausgerufen. Die Schlüsselbegriffe heißen Anerkennung, Gerechtigkeit und Entwicklung. Anerkannt werden muss vor allem die Geschichte der Menschen des afrikanischen Kontinents, die bereits vor dem Kolonialismus blühende Zivilisationen hervorgebracht haben. Durch den transnationalen Sklavenhandel wurden Schätzungen zufolge bis zu 60 Millionen Menschen geraubt. Ca. ein Viertel der Menschen konnte den amerikanischen Doppelkontinent lebend erreichen und musste als Sklaven die koloniale Vorherrschaft europäischer Mächte mit ausbauen. Noch immer sind Menschen mit afrikanischen Wurzeln auf der ganzen Welt überproportional stark von rassistischer Diskriminierung betroffen. Die Dekade soll den tief verankerten institutionellen Rassismus aufdecken und den Opfern eine Stimme geben.

Gemeinsam mit Initiativen und Aktivist*innen wollen wir uns mit den historischen und aktuellen Auswirkungen und Menschenrechtsverletzungen des (Frei-)Handels mit dem  afrikanischen Kontinent beschäftigen. Wir werden Bezüge zu Klimagerechtigkeit ziehen, zu zivilgesellschaftlicher Organisation in Deutschland und wir werden mit Integrationsinitiativen sprechen. Und wir wollen von Expert*innen wissen, warum der Menschenrechtsansatz für nachhaltige Entwicklung notwendig ist. Wir wollen wissen, wie der koloniale Sklavenhandel mit aktuellen Fluchtbewegungen im Zusammenhang steht? Und wir wollen fragen, wie wir eine Gesellschaft werden können! 

Wir haben Aktivist_innen und Wissenschaftler_innen eingeladen, mit uns über ihre Arbeit und ihr Engagement zu sprechen.  Wir freuen uns auf Euch! 

Programm:  


Treffpunkt um 17 Uhr am Bahnhof Ehrenfeld, Edelweißpiratendenkmal.
 
Anerkennungsrunde zum Georg Wilczek Platz (andere Seite Bahnhof Ehrenfeld)

18 Uhr Kundgebung am Georg Wilczek Platz

19 Uhr Inputdiskussion im Allerweltshaus mit vielen Aktivist_innen und Expert_innen und Ausklang des Abends: Für unser leibliches Wohl ist gesorgt und nach der Diskussion laden wir euch zum Verweilen für weitere Gespräche bei Musik ein.

 


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Bolivien: Ende des Linkszyklus in Lateinamerika?

Vortrag und anschließende Diskussion mit Robert Lessmann



lessmann 
  Zeit:
Donnerstag, 15.12.2016, 19 Uhr

  Ort:
Allerweltshaus, Körnerstraße 77-79, Köln Ehrenfeld

  Eintritt:
Zahl, was du kannst - was es dir wert ist!

 

 


Das Andenland im Herzen Südamerikas galt als stabilstes unter den Linksmodellen. Nun ging im Februar ein Verfassungsreferendum verloren und mit ihm das strahlende Image des Indígena-Präsidenten. Was bedeutet dies für die "Regierung der sozialen Bewegungen" und wie ist es so gekommen? Bolivienkenner und Buchautor ("Das neue Bolivien") Robert Lessmann analysiert Leistungen und Herausforderungen, Widersprüche und Defizite in verschiedenen Politikfeldern

 

Robert Lessmann ist Politologe und Soziologe, Buchautor und Lehrbeauftragter an der Universität zu Köln. Er hat im Jahr 1994 über den "War on Drugs" in den Anden (Bolivien, Kolumbien, Peru) dissertiert. Die Buchfassung dieser Arbeit wurde inzwischen unter dem Titel "Der Drogenkrieg in den Anden" (Oktober 2015) neu aufgelegt.

 

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Gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.

   

100 Seiten Menschenrechte

Autorenlesung und anschließende Diskussion mit Martin Klingst

 

2016-12-16 menschenrechte klingstZeit: Freitag, 16.12.2016, 18.30 Uhr

Ort:
Allerweltshaus Köln, Körnerstraße 77-79, Köln-Ehrenfeld

Eintritt:
Zahl, was du kannst - was es dir wert ist!

 

„Im Kern geht es darum, dass jeder Mensch ein eigenes Leben führen und eigene Entscheidungen treffen darf. Kurzum: Er hat das Recht ein eigener Mensch zu sein“ (Klingst, 2016)

 

Im Rahmen der neuen Reclam-Reihe „100 Seiten“ hat der ZEIT-Korrespondent Martin Klingst das Buch „Menschenrechte“ herausgebracht. Auf genau 100 Seiten gibt er einen Überblick über den Begriff der Menschenrechte, deren Entstehungsgeschichte, vor allem aber über den derzeitigen Stand in Politik und Gesellschaft. Mit aktuellen Beispielen, etwa aus der Flüchtlingskrise, bespricht er die Notwendigkeit der Menschenrechte, prangert aber auch offen all jene Regierungen innerhalb und außerhalb der EU an, die diese weiterhin nicht achten oder bewusst verletzen. Gemeinsam wollen wir die Dringlichkeit der Menschenrechte, deren Erfolge und Rückschläge diskutieren.

 

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Gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.