Das Projekt auf

Facebook

 

Mit freundlicher Unterstüzung der

stiftungslogo.kl.4c

Willkommen bei uns!

Auf dieser Seite stellt sich das Projekt "Stand up for your rights - Menschenrechte erkennen und handeln" vor, informiert über aktuelle Veranstaltungen und bietet eine Dokumentation der bisherigen Aktivitäten.

   

Unbedingt Blau

Lesung zur Biografie von Adnan Keskin † 2014

 

unbedingtblau 
 
  Moderation: Hülya Engin
 
  Zeit: 7. Januar 2017, 20 Uhr
 
  Ort: „Bühne der Kulturen“ (Platenstr. 32, 50825 Köln-Ehrenfeld)
 
 
 
 
Wir freuen uns sehr, diese beeindruckende Lesung ankündigen zu können. Sie beschreibt das Leben unseres Freundes Adnan Keskin. Hinterlassen hat er uns neben so vielem ein Manuskript, in dem er von seinem bewegten Leben als linker politischer Aktivist und seiner Flucht aus einem Gefängnis in der Türkei nach Köln im Jahre 1987 erzählt. Das Manuskript wurde von seiner Familie und seinen Freund_innen auf Türkisch unter dem Titel „Ille de Mavi"
veröffentlicht. Nun ist die Übersetzung dank vieler Arbeit und Engagements der Übersetzer_innen fertiggestellt und wir hoffen, dass der Kitab-Verlag das Buch noch vor Weihnachten ausliefern kann Blau ist für Şahin der Inbegriff von Freiheit. Von ihr träumt er im Gefängnis genauso intensiv wie von Gönül, die er liebt. Er steckt Mitgefangene mit seiner Freiheitsliebe an und um die Freiheit wiederzuerlangen gräbt einen Tunnel, dem Licht, der Freiheit, dem Blau entgegen... Und beim nächsten Gefängnisaufenthalt gleich einen zweiten Tunnel...
Unbedingt Blau ist nicht nur eine abenteuerliche Fluchtgeschichte, sondern auch ein Zeitdokument, das einen Einblick in die Türkei der 1970er und 1980er Jahre ermöglicht für die, die sie nicht selbst erleben mussten. Es beschreibt, kritisch, aber auch selbstkritisch die seelische Verfassung und die Beweggründe jener Jugend, die sich von den Ideen der Linken angezogen fühlte und die Welt retten wollte oder zumindest das Land...
Adnan Keskin, geb. 1957, schließt sich einer linken Bewegung gegen die Militärdiktatur in der Türkei an. Desw egen muss er die Jahre 1978 bis 1987 fast ununterbrochen im Gefängnis verbringen. Nach seiner Flucht aus dem Gefängnis und einer lebensgefährlichen Zeit im Untergrund flieht er mithilfe von Freunden nach Deutschland.
In Köln ist er Mitbegründer des Menschenrechtsvereins TÜDAY. Ab 2007 leitet er das Projekt „Erinnern und Handeln für die Menschenrechte" im Allerweltshaus Köln. Adnan Keskin stirbt am 03. Januar 2014 an Herzversagen.
 
 
Hier geht's zum Veranstaltungsflyer.
 
 
   

Chancenungerechtigkeit in deutschen Schulen

Ansätze zur Eröffnung von gleichen Teilhabechancen für ALLE Schüler_innen

 

Vortrag und anschließende Diskussion mit Teach First Deutschland und InteGREATer e.V

 

teach first deutschland 6.jpg
Zeit:
Donnerstag, 12. Januar, 19:30 Uhr

Ort: Allerweltshaus, Körnerstraße 77 - 79, Köln-Ehrenfeld

Eintritt: Zahl, wie viel zu kannst - wie viel es dir wert ist.

 

Die Herstellung von Chancen- und Rechtsgleichheit gelten als Teil einer gelungenen Integration. Es ist sehr wichtig, Teilhabechancen frühzeitig, also möglichst noch vor der Schullaufbahn, zu eröffnen. Ansonsten ergeben sich nachweisbar weitere Probleme im Arbeitsmarkt, die sich immer weiter fortsetzen und auf andere soziale Bereiche auswirken.
Durch internationale Vergleichsstudien wird deutlich, dass das deutsche Schulsystem keine Chancengleichheit bietet: Die ethnische und soziale Herkunft entscheidet, ...wie in kaum einem anderen Land, wie erfolgreich jemand die Schullaufbahn abschließt.
Um das zu ändern, bedarf es einer inividuellen, gezielten Förderung der Schüler_innen, mehr Elternarbeit und mehr, gut geschultes Lehrpersonal, dass mit der wachsenden heterogenität in Klassen umgehen kann!

 

Die Initiative Teach First Deutschland setzt sogenannte „fellows“, junge Menschen, die einen Abschluss in verschiedenen Fachrichtungen absolviert haben, für individuelle Betreuung, Sprachörderung und Berufsvorbereitung von Schüler_innen ein. Der Verein InteGREATer e.V. besteht aus jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, die einen erfolgreichen Bildungsweg hinter sich haben. Sie berichten bei Elternabenden, Jugendtreffs und Elternabenden von ihrem Umgang mit dem deutschen Bildungssystem, der Rolle ihrer Eltern und den Hindernissen auf ihrem Weg.

 

Gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.

 

Hier gehts zum Veranstaltungsflyer.

 

 

Wer ganz viel Interesse an der Thematik hat, der sollte sich diesen Bewerbungsaufruf von Teach First Deutschland ansehen:

Hochschulabsolvent/innen aufgepasst: Ihr wollt einen Job mit Sinn, bei dem ihr eure Führungskompetenzen ausbauen könnt? Dann werdet Fellow im Teach First Deutschland Leadership-Programm und verändert das Leben junger Menschen. Zwei Jahre lang arbeitet ihr (vergütet, in Vollzeit) mit Jugendlichen an einer Schule in einem herausfordernden Umfeld in NRW. Hierzu suchen wir Akademiker/innen ALLER Fachrichtungen, die ihr Wissen einsetzen, um gezielt Schüler/innen mit schlechten Startchancen zu unterstützen. Bei uns übernehmt ihr sofort Verantwortung für Veränderung z.B. durch die Entwicklung eigener Projekte mit Schüler/innen und die Gestaltung von Unterricht.

Seid Ihr bereit für die Herausforderung eures Lebens? Dann bewerbt euch unter www.teachfirst.de/bewerben.

 

   

Widerstand der Mapuche: Konzert und Vortrag

2017-01-19 foto anah 2 1

Konzert und Vortrag

Gäste: Anahi Rayen Mariluan & Adrián Moyano

19.1.2017, Allerweltshaus, großer Saal

Uhrzeit: 19:30.

 

Eintritt: Zahl so viel du kannst / was es Dir wert ist

Die Eintrittsspenden sowie der Verzehr von Getränken kommt den Akteuren zu Gute, bringt gern Durst mit.

 

Immer wieder haben wir zu Veranstaltungen eingeladen, die das Thema indigener Völker in Lateinamerika thematisieren, sowie auch die Mapuche aus dem Süden Chiles. Wir freuen uns die Aktivistin und Mapuche Anahi und den Autor des meistgelesenen Buches zum Widerstand, Adrián Moyano, im Allerweltshaus begrüßen zu dürfen.

Die Musik der Sängerin Anahí Mariluans steht für das wiederbelebte antikoloniale Selbstbewusstsein der im Süden Südamerikas lebenden Mapuche. Sie singt und spielt auf traditionellen Instrumenten, vor allem dem Kultrún, der magischen, „heiligen" Trommel der Mapuche. Neben eigenen Kompositionen und Texten in der Art „traditioneller Musik der Mapuche mit eigener Prägung" stehen auch Adaptionen bekannterer Stücke von Violeta Parra und Victor Jara.

Der Autor, Journalist und Aktivist Adrián Moyano wird in den historisch-politischen Kontext einführen und über aktuelle Entwicklungen und neue Widerstandsformen der Mapuche in Chile und Argentinien berichten. Adrián Moyano ist Autor des meistgelesenen Buches zum Widerstand der Mapuche: "Crónicas de la resistencia mapuche".

Die Mapuche sind ein indigenes Volk in Südamerika, die aufgrund der kolonialen Geschichte und der Verbindung Chiles mit der neoliberalen Schule der "Chicago Boys" kulturell und politisch marginalisiert sind. Ihren Anspruch auf Gerechtigkeit, kulturelle Anerkennung und Gleichbehandlung führen sie mit kreativen und intelligenten Mitteln. Heute Abend wollen wir unsere Solidarität mit diesen Menschen ausdrücken und ihre Geschichte anerkennen.

Facebooklink

Weiterlesen 

Homepage der Musikerin: Anahi Mariluan

Folgende Bücher und Publikationen wurden von Adrian Moyano bereits geschrieben:

 “De mar a mar. El Wallmapu sin fronteras” LOM Ediciones (Santiago, Chile). Agosto de 2016.

Komütuam descolonizar la historia mapuche en Patagonia”, primera edición, febrero de 2013. Segunda reimpresión, diciembre de 2014. Alum Mapu Ediciones.

“Crónicas de la resistencia mapuche”, primera edición, diciembre de 2007. Cuarta reimpresión, noviembre de 2014. Editorial Caleuche.

Compilaciones

En “La Voz de los Lonkos. Reportajes del periódico Azkintuwe”. Compilador Pedro Cayuqueo (2013). Editorial Catalonia. Santiago de Chile. De mi autoría, “La lucha de Paichil Antriao” y “Sonidos de resistencia”.


En “¿Bicentenario para quienes? Una mirada desde el pueblo mapuche – tehuelche”. Cátedra abierta de Pueblos Originarios. Memoria y recuperación (sede Trelew). Colección Extensión, serie Sociedad / Política. Editorial Universitaria de la Patagonia. 2013. Trelew. De mi autoría, “El Bicentenario no despertó entusiasmo en Wallmapu”.


En “Historia de la crueldad. Julio A. Roca y el genocidio de los pueblos originarios”. Coordinador, Osvaldo Bayer. De mi autoría, “Las preguntas que lancea Guayama”, Ediciones “El Tugurio”, mayo de 2010. Buenos Aires.


En “Periodismo. Premios del concurso 30 aniversario del periódico Acción. 1997”. Jurados: Stella Calloni, Osvaldo Bayer, Eduardo Aliverti, Enrique Vázquez y Roberto Gómez. De mi autoría, “El conflicto de Pulmarí”.


De próxima aparición

“A ruego de mi superior cacique Antonio Modesto Inakayal”
Fondo Editorial Rionegrino (Viedma, Argentina)